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Presse

20.01.2010
TREND IM NORDEN
Frischer Wind auf der Trend im Norden

Friedrich Wilshaus, Inhaber der Edelsteinschleiferei Philipp Becker in Idar-Oberstein, hat das Philipp-Becker-Areal auf der Trend im Norden total umgestellt. Statt mit fünf Goldschmieden stellt er in diesem Jahr zum ersten Male mit zwei Absolventinnen der FH Trier, Fachbereich Edelstein- und Schmuckdesign in Idar-Oberstein, aus.
Beide Absolventinnen arbeiten völlig konträr; Wibke Haase’s Arbeiten spiegeln eine gewisse Verspieltheit wieder, weiche Formen in Bernstein kombiniert mit Silber und Gold sollen die Persönlichkeit der Trägerin unterstreichen.

Tanja Emmert’s Arbeiten sind dagegen klar strukturiert, sie beschreibt es so:
Wohltuend leise und überraschend einfach präsentieren sich die Edelsteinringe aus Achat und Bergkristall, die mit Märchennamen belegt sind. Sehr zurecht, denn die Ringe verbergen hinter ihrem unauffälligem Äußerem im Innenraum frei bewegliche Kleinode aus Edelmetall oder Edelstein.
Überraschend auch der Widerspruch von Schein und Sein: Wirken die Edelsteinringe bei bloßer Betrachtung zum Teil massiv und schwer, nimmt man sie in die Hand, erlebt man, dass das vermutete Gewicht nicht vorhanden ist.
Widerspruch von Schein und Sein auch in der Gestaltung: Der erste schnelle Eindruck vermittelt kühle Strenge, Klarheit und Reduktion. Die nähere und intensivere Betrachtung eröffnet Aspekte subtiler Verspieltheit und Feinfühligkeit. Die klassische Rollenverteilung der Materialien wird verkehrt, das Äußere nach Innen gewendet.
Unter Verwendung moderner Verfahrenstechniken, werden die dünn geschliffenen Edelsteinelemente stabil und dauerhaft verbunden. Ein sichtbarer Hohlraum wird geschaffen der zum Beispiel Feingoldkugeln, Perlen, haarfeine Platindrähte, Goldketten, oder Brillanten in sich bergen kann.

Die Edelsteine von Philipp Becker folgen einer ganz eigenen Formensprache und setzen Trends in der Gestaltung die sich durch den gesamten Schmuckbereich ziehen. Dennoch schafft es Friedrich Wilshaus, der Inhaber und kreative Kopf dieser Edelsteinschleiferei, immer wieder durch neuartige Schliffe, Materialien und auch Material- sowie Farbkombinationen zu verblüffen, manchmal aber auch zu provozieren.
Nachdem er vor vielen Jahren schon die natürliche Struktur der Kristalle in seine Gestaltung integrierte entdeckte er vor einer geraumen Zeit den Bernstein, den er mit seinen klaren, aber auch verspielten Formen und Schliffen zu einer Renaissance verhalf.
Jetzt entdeckte er den grünen Bernstein, kombiniert ihn mit Amethyst, roten Turmalinen und anderen Steinarten. Oder aber er spielt mit hochfeinen, jedoch konventionell geschliffenen Turmalinen und Aquamarinen in Kombination mit seinen, im typischen ‚Becker-Cut’, bekannten Steinen.
Auf jeden Fall sind seine Vitrinen jedes Mal eine Augenweide die sich zukunftsorientierte Schmuckschaffende nicht entgehen lassen.


MW-EDELSTEINE
Martin Weskamp/Isabelle von Hörde GbR
Vennhauser Allee 272
40627 Düsseldorf
Tel.: 0211/27 70 35
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